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Was kostet eine Website
wirklich?

Die ehrliche Antwort lautet nicht „es kommt darauf an“. Sie lautet: Es gibt vier Wege, und jeder hat einen Preis, den du am Anfang siehst — und einen, den du erst nach zwei Jahren siehst. Dieser Artikel rechnet beide vor.

Zuletzt geprüft: September 2026  ·  9 Minuten Lesezeit

0–50 € / Monat Baukasten läuft nur, solange du zahlst 1.000–5.000 € Template-Umbau fremdes Gerüst, deine Farben 3.000–50.000 € Agentur plus Wartungsvertrag 990 € einmalig Direkt beim Entwickler gehört dir, kein Abo Balkenhöhe = Einstiegspreis · die laufenden Kosten stehen im Text
Der Einstiegspreis ist die kleinere Hälfte der Wahrheit. Entscheidend ist, was in Jahr zwei und drei passiert — und wem die Seite am Ende gehört.

1. Die vier Wege — und was sie kosten

Fast jedes Angebot am Markt lässt sich einer von vier Kategorien zuordnen. Die Unterschiede liegen weniger im Aussehen als in drei Fragen: Wem gehört die Seite? Wer kann sie ändern? Und was passiert, wenn du in zwei Jahren etwas Neues brauchst?

WegEinstiegNach 3 JahrenEigentum
Baukasten
Wix, Squarespace, Jimdo
0–50 € / Monat rund 1.100 € — und bei Kündigung ist die Seite weg nein
Template-Umbau
WordPress-Theme, Freelancer
1.000–5.000 € plus Lizenzen, Plugin-Abos, Update-Pflege teilweise
Agentur
individuelles Design
3.000–50.000 € plus Wartungsvertrag, meist 100–400 € / Monat laut Vertrag
Direkt beim Entwickler
Reiss.fm
990 € einmalig unverändert 990 € — Hosting trägst du ohnehin vollständig
Warum der Preisunterschied nicht Qualität bedeutet

In einem Agenturangebot steckt selten mehr Handwerk — es stecken mehr Menschen drin. Projektleitung, Kundenbetreuung, Zwischenabstimmung, Büro. Bei einem Ein-Personen-Betrieb fällt diese Schicht weg. Du zahlst die Arbeit, nicht die Struktur darum herum.

2. Was den Preis wirklich treibt

Nicht die Anzahl der Seiten. Fünf Unterseiten mit demselben Aufbau kosten kaum mehr als drei. Teuer wird es an fünf anderen Stellen:

  1. Texte. Der mit Abstand größte Posten, den kaum jemand einrechnet. Wer eigene, fertige Texte mitbringt, spart in jedem Angebot deutlich. Wer sie schreiben lässt, zahlt dafür — zu Recht, denn davon hängt ab, ob die Seite verkauft.
  2. Funktionen statt Seiten. Ein Kontaktformular ist trivial. Ein Buchungskalender mit Verfügbarkeiten, ein Login-Bereich oder ein Shop sind eigene Systeme — und bewegen den Preis am stärksten.
  3. Individuelles Design gegen Vorlage. Eine Vorlage anzupassen dauert Stunden, ein eigenes Layout zu entwerfen Tage. Beides ist legitim; man sollte nur wissen, wofür man zahlt.
  4. Technisches SEO. Ladezeit, Struktur, saubere Daten für Google und inzwischen auch für KI-Assistenten. Das ist Arbeit, die man nicht sieht — und die darüber entscheidet, ob die Seite gefunden wird.
  5. Tempo. Eine Seite in fünf Tagen kostet mehr Konzentration als eine in sechs Wochen. Express hat überall einen Aufschlag.

3. Der Posten, den fast jeder vergisst

Websites werden fast immer nach dem Einstiegspreis verglichen. Der eigentliche Unterschied entsteht aber danach.

Eine gemietete Website ist kein Vermögenswert.

Bei Baukasten-Anbietern endet die Seite mit dem Abo. Es gibt keinen Export, der woanders läuft — Layout, Struktur und Funktionen bleiben beim Anbieter. Nach drei Jahren hast du rund 1.100 € bezahlt und besitzt nichts.

Wartungsverträge sind selten Wartung.

In den meisten Verträgen sind Sicherheits-Updates und ein kleines Stundenkontingent enthalten. Alles, was du inhaltlich ändern willst, wird zusätzlich abgerechnet. Frag vor der Unterschrift, welche konkreten Leistungen monatlich erbracht werden.

Und die dritte Kostenstelle steht in keinem Angebot: eine Seite, die nicht konvertiert. Bei 1.000 Besuchern im Monat ist der Unterschied zwischen 0,5 % und 2 % Anfragequote fünfzehn Anfragen. Bei 500 € Auftragswert sind das 7.500 € pro Monat — jeden Monat, still, ohne Rechnung.

4. Was bei mir in 990 € enthalten ist

Kein Einstiegspreis mit Nachschlag. Das ist der Umfang, mit dem eine Seite live geht:

Immer dabei

  • Individuelles Design, kein Template
  • Mobil zuerst gebaut
  • Ladezeit unter zwei Sekunden
  • Technisches SEO und strukturierte Daten
  • Texterstellung für alle Seiten
  • Rechtstexte eingebunden
  • Fertig in 5–7 Tagen

Im selben Rahmen machbar

  • Login- oder Mitgliederbereich
  • Shop mit eigener Produktverwaltung
  • Terminbuchung
  • Mehrsprachigkeit
  • Blog oder Ratgeber-Bereich

Warum eigener Code den Unterschied macht

Von außen sehen eine Baukasten-Seite und eine individuell programmierte Seite oft ähnlich aus. Der Unterschied liegt darunter, und genau den merken deine Besucher und Google.

Was ich macheWas du davon hast
Eigener, sauberer Code
statt Baukasten oder fertigem Theme
Auf deiner Seite ist nur, was sie braucht. Keine Plugins, die veralten, sich gegenseitig stören oder zur Sicherheitslücke werden.
Minifizierter Code Vor der Auslieferung werden alle Dateien auf das Nötigste verdichtet: Leerzeichen, Zeilenumbrüche und Kommentare fallen weg. Die Seite lädt schneller, vor allem unterwegs auf dem Handy.
Ladezeit unter zwei Sekunden Besucher bleiben, statt zurück zur Suche zu gehen. Google misst die Ladezeit und bezieht sie in die Bewertung deiner Seite ein.
Klare Struktur und strukturierte Daten Google und KI-Assistenten erkennen sofort, wer du bist, was du anbietest und wo. Das ist die Grundlage dafür, gefunden und richtig wiedergegeben zu werden.
Dieselben Grundsätze wie bei den großen Websites.

Große Anbieter setzen auf schlanken, eigenen Code und verdichtete Dateien, weil jede Zehntelsekunde Ladezeit Besucher kostet. Dort arbeitet ein ganzes Team daran. Bei mir bekommst du dieselben Grundsätze zum Festpreis, direkt vom Entwickler.

Kein Abo, kein Pagebuilder, keine Abhängigkeit.

Du bekommst die fertigen Dateien. Die Seite läuft auf deinem Hosting, die Einrichtung übernehme ich auf Wunsch mit, und du kannst sie jederzeit zu jemand anderem mitnehmen. Das ist der eigentliche Unterschied zu allem, was monatlich abgerechnet wird.

5. Wann eine Website allein nicht reicht

Eine Website beantwortet die Frage „Bist du der Richtige?“. Sie beantwortet nicht die Frage „Wer kümmert sich um die dreißig Anfragen, die jetzt reinkommen?“. Dafür gibt es zwei weitere Bausteine — und es lohnt sich, sie zu kennen, bevor man die Website plant.

BausteinWofürPreis
Website & WebApp Gefunden werden, Vertrauen aufbauen, Anfrage auslösen. 990 € einmalig
Automatisierte Systeme Anfragen aufnehmen, vorqualifizieren, Termine vergeben, erinnern — rund um die Uhr, ohne zusätzliche Stelle. ab 990 € einmalig
iOS- & Android-App Wenn Kunden regelmäßig wiederkommen sollen: eigener Platz auf dem Startbildschirm, Push statt Newsletter. ab 1.490 € einmalig

Zum Vergleich: Für eine App rufen Agenturen 2027 üblicherweise 15.000–40.000 € auf. Dasselbe Prinzip wie bei der Website — du sprichst direkt mit dem Entwickler, nicht mit einer Zwischenebene.

6. Checkliste vor dem Angebot

Sechs Fragen, die jedes Angebot vergleichbar machen — unabhängig davon, bei wem du am Ende unterschreibst:

Die Antwort auf Frage eins entscheidet fast alles.

Wer sie nicht klar beantwortet, verkauft dir keine Website, sondern eine Mitgliedschaft.

Deine Website.
Einmalig. Dir gehörend.

15 Minuten — ich sage dir, was deine Seite realistisch kosten würde und ob du überhaupt eine brauchst.

Kostenloses Erstgespräch →